Referendariat - 57. Schultag
- Andreas Armster

- vor 9 Stunden
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Am heutigen Schultag im Referendariat hatte ich erneut meinen großen Tag: meine zweite Lehrprobe, die ich in der Höheren Handelsschule im Fach Volkswirtschaftslehre durchgeführt habe. Thematisch haben sich die Lernenden mit der Marktform des Monopols aus Sicht der Deutschen Bahn AG beschäftigt. Dafür hatte ich extra ein Planspiel vorbereitet, bei dem eine Seite die Anbieterrolle und die andere die Nachfragerrolle übernommen hat, um anschließend anhand der Spielergebnisse die Wettbewerbssituation der Region zu analysieren.
Insgesamt war ich mit der Lehrprobe zufrieden. Mir war bewusst, dass die zweite Lehrprobe noch Potenzial zur Verbesserung bietet. Im Vergleich zur letzten Lehrprobe konnte ich diesmal meinen Verlaufsplan umsetzen. Alle Lernenden waren zudem aktiv am Unterricht beteiligt. Allerdings haben die Lernenden in der Rolle des Monopolisten ihre Preise nicht so gesetzt, wie ich es erwartet hatte, was sich anhand der Preiserhöhungen zeigte. Dies erschwerte die anschließende Bewertung der Wettbewerbssituation. Dennoch konnten wir aufgrund der leistungsstärkeren Lernenden die Handlungsprodukte korrekt ausfüllen.
In der anschließenden Reflexion haben wir diese und weitere Aspekte meines Unterrichts besprochen. Ich empfand die Reflexion als sehr fair, erkenntnisreich und respektvoll. Ich konnte alle meine gestellten Fragen beantworten, eigene Schwerpunkte setzen und habe hilfreiches Feedback erhalten.



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