Referendariat - 51. Schultag
- Andreas Armster

- 20. Feb.
- 1 Min. Lesezeit
An meinem heutigen Schultag im Referendariat habe ich zuerst im Bildungsgang der Industriekaufleute im Fach Geschäftsprozesse unterrichtet – also in der Klasse, mit der ich letzte Woche noch sehr unzufrieden war. Diesmal lief es insgesamt besser: Ich konnte mein Unterrichtstempo an die Lerngruppe anpassen und kam gut im Stoff voran. Neben der Kapitalbedarfsrechnung konnten wir zwei Aufgaben zum Kostenvergleich bearbeiten. Dabei habe ich strukturiert zwischen Erarbeitungsphasen und Sicherungsphasen gewechselt. Was mir allerdings weniger gefallen hat, war die Unübersichtlichkeit auf dem Lehrerpult durch die vielen Arbeitsblätter. Auch bei den Namen der Lernenden komme ich trotz Sitzplan noch immer durcheinander. Das liegt vermutlich daran, dass ich durch den bedarfsdeckenden Unterricht aktuell sehr viele neue Klassen gleichzeitig kennenlerne.
Als zweites habe ich mit meiner Unterrichtsreihe in der Höheren Handelsschule im Fach Volkswirtschaftslehre zum Thema Marktformen angefangen. Gestartet bin ich mit dem Polypol. Dafür hatte ich erneut ein Spiel vorbereitet, was bei der Lerngruppe sehr gut ankam. Leider war die anschließende Besprechung der Ergebnisse von zahlreichen Unterrichtsstörungen geprägt. Hier fehlt mir schlichtweg noch die Erfahrung, wie ich souverän damit umgehe. Ansonsten hat mir der Schultag sehr gefallen und ich konnte wertvolle weitere Erfahrungen als Lehrperson sammeln.



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