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Referendariat - 37. Schultag

An meinem heutigen Schultag im Referendariat habe ich im Bildungsgang der Industriekaufleute mit meiner Unterrichtsreihe zur Umsatzsteuer begonnen. Ich hatte mir fest vorgenommen, den Lernenden die Systematik der Steuer aufzuzeigen, und dafür vorab intensiv in Schulbüchern und der Fachliteratur nach ansprechenden Abbildungen recherchiert.


Zu Unterrichtsbeginn setzte ich einen Impuls, durch den die Auszubildenden erfolgreich zur Thematik fanden. Anschließend stellte ich die Einstiegssituation sowie das von mir modellierte Unternehmen vor. Wir gingen die Unternehmensbeschreibung schrittweise durch und klärten unbekannte Fachbegriffe.


Beim Einstieg in die Systematik der Umsatzsteuer fiel es mir jedoch schwer, konsequent innerhalb der Lernsituation zu bleiben. Ich wich immer wieder vom Modellunternehmen ab, indem ich die Perspektive des Lieferanten oder Kunden einnahm. Dadurch wurde der Unterricht langwierig und sehr lehrerzentriert, da ich viel erklären musste. Ein Eindruck, der sich auch im Feedback der Fachlehrkraft widerspiegelte.


Nach einer Pause korrigierte ich zwar meine Abbildung, konnte den Begriff der Zahllast jedoch trotzdem nicht präzise vermitteln. Ich kam schlichtweg nicht auf den Punkt, was die Situation für unser Unternehmen konkret bedeutet. Dies reflektierte ich abschließend mit der Fachlehrkraft und erkannte dabei zahlreiche Fehler, was ich zunächst verarbeiten musste.


Noch vor Ort hielt ich die korrigierte Abbildung auf einem Plakat fest, um in der kommenden Woche daran anknüpfen zu können. Den Entwurf habe ich noch am selben Abend überarbeitet. Insgesamt löste der Tag jedoch Zweifel in mir aus. Ich bin solch intensive Kritik nicht mehr gewohnt, obwohl sie mich eigentlich nur unterstützen soll.

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