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Referendariat - 20. Schultag

Am heutigen Schultag im Referendariat habe ich wieder im Einzelhandel hospitiert. Zunächst habe ich mir eine VWL-Stunde angesehen. Ich bin gespannt, ob ich ab Februar im bedarfsdeckenden Unterricht Volkswirtschaftslehre unterrichten werde. Danach habe ich im Fach Controlling mit den Schülerinnen und Schülern die Prozentrechnung geübt. Ich habe erneut gemerkt, wie schwer sich diese mit den Grundformeln tun. Die Lerngruppe brauchte viel individuelle Unterstützung. Trotzdem hat es mir Spaß gemacht, diese Unterrichtsstunde zu übernehmen.


Anschließend habe ich meinen Unterricht für das Perspektivgespräch in der Klasse durchgeführt. Ich war sichtlich nervös, eigentlich ohne Grund, da der Unterricht nicht im Fokus stand, sondern meine Lehrerpersönlichkeit. Der Einstieg ist mir gut gelungen. Die Schülerinnen und Schüler konnten die ersten Aufgaben eigenständig bearbeiten. Allerdings hatten sie mit dem zweiten Aufgabenteil Schwierigkeiten. Hier musste ich viel individuelle Unterstützung geben, wodurch sich der Unterricht zu einem lehrerzentrierten Unterricht entwickelt hat, was im Perspektivgespräch kritisiert wurde. Die Auszubildenden sollten anhand der Prozentrechnung ein Einkaufsbudget bewerten.


Nachdem der Unterricht vorbei war, wurde das Perspektivgespräch durchgeführt. Hierzu habe ich ein Plakat mit den Punkten vorbereitet, die ich gerne besprechen wollte. Dafür habe ich eine SWOT-Analyse genutzt, mit meinen Stärken, Schwächen, Chancen und Risiken. Ich werde jetzt hier nicht auf alle Inhalte des Gesprächs eingehen.


Kurzgesagt: Die Atmosphäre hat mir sehr gefallen, ich konnte alle Punkte ansprechen, die mir wichtig waren. Ich habe auch ein Feedback zum Unterricht selbst erhalten. Einige Stärken an mir habe ich selbst nicht wahrgenommen. Ich fand es gut, dass diese von den Lehrkräften und der Kernseminarleitung gesehen wurden. Mir wurde zudem nochmals geraten, mein Arbeitsmaterial zu hinterfragen bzw. die Lerngruppe besser kennenzulernen, um das Material auf diese zuzuschneiden. Zumindest konnte ich den Unterricht von Anfang bis Ende durchführen. Mir war schon bewusst, dass ich gerade am Anfang des Referendariats noch Anlaufschwierigkeiten habe.


Was mir aber nicht gefallen hat, war, dass man mein Arbeitsmaterial quasi zerrissen hat. So habe ich mich zumindest gefühlt, weil die Kernseminarleitung die Idee mit dem Einkaufsbudget als nicht praxisrelevant eingestuft hat, was für mich nicht nachvollziehbar ist.

Insgesamt war es ein erkenntnisreicher Schultag mit Höhen und Tiefen. Am Abend habe ich aber natürlich nur über die negativen Punkte nachgedacht, obwohl es auch viel Positives gab.

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