Redistributive Ansatz der Fiskalpolitik
- Andreas Armster

- 5. Mai
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Der redistributive Ansatz der Fiskalpolitik beschreibt staatliche Maßnahmen zur Umverteilung von Einkommen von Haushalten mit hoher Sparneigung zu Haushalten mit hoher Konsumneigung, um die gesamtwirtschaftliche Nachfrage zu steigern. Dadurch soll über höhere Konsumausgaben ein multiplikativer Impuls für Wachstum und Beschäftigung ausgelöst werden. (vgl. Theiler 2012, S. 258 f.)
Beispiel: Eine Steuerpolitik, bei der hohe Einkommen stärker besteuert werden und die zusätzlichen Einnahmen genutzt werden, um Sozialleistungen oder Transfers für Haushalte mit geringem Einkommen zu erhöhen. Da diese Haushalte einen größeren Teil ihres Einkommens direkt ausgeben, steigt die Konsumnachfrage und damit die wirtschaftliche Aktivität.
Theiler, W. (2012): Grundlagen der VWL: Makroökonomie. München: UVK/Lucius



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