Rediskontierung
Die Rediskontierung ist der Weiterverkauf von bereits angekauften (diskontierten) Wechseln einer Bank an die Zentralbank, um kurzfristig flüssige Mittel zu erhalten. Seit der Einführung der Europäischen Wirtschaftsunion und Währungsunion (EWWU) im Jahr 1999 wird dieses Verfahren in Deutschland nicht mehr angewendet. (vgl. May/Wiepcke 2012, S. 511)
Beispiel: Eine Bank hat mehrere Wechsel von Unternehmen angekauft und benötigt zusätzliches Geld. Früher konnte sie diese Wechsel an die Zentralbank weiterverkaufen und erhielt dafür sofort liquide Mittel.
May, H.; Wiepcke, C. (2012): Lexikon der ökonomischen Bildung. 8. Auflage. München: Oldenbourg Verlag




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