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Real­kredit

13. Sept.
1 Min. Lesezeit

Ein Real­kredit ist ein Kredit, der durch konkrete Vermögenswerte als Sicherheit abgesichert ist. Typischerweise handelt es sich um Grundstücke oder Gebäude, die als Sicherheit dienen. Der Kreditgeber kann sich dadurch darauf verlassen, dass er sein Geld auch dann zurückerhalten kann, wenn der Kreditnehmer seinen Zahlungsverpflichtungen nicht nachkommt. (vgl. Schneck 2018, S. 827 ff.)


Beispiel: Eine Person möchte ein Haus für 400.000 € kaufen und benötigt dafür einen Kredit. Die Bank sichert den Kredit durch eine Hypothek oder Grundschuld auf das Grundstück ab. Kann die Person den Kredit später nicht mehr bezahlen, kann die Bank auf die Immobilie zurückgreifen und sie verwerten, um ihre Forderung zu begleichen. Wie viel die Bank als Sicherheit anerkennt, wird durch den Beleihungswert bestimmt.


Schneck, O. (2018): Lexikon der Betriebswirtschaft. 10. Auflage. München: dtv

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