Reagierer-Konzept
- Andreas Armster

- 27. Mai
- 1 Min. Lesezeit
Das Reagierer-Konzept beschreibt verschiedene Arten, wie Personen auf neue Produkte, Anbieter oder Prozesse reagieren. Dabei unterscheidet man vor allem zwischen dem faktenorientierten Clarifier und dem eher imageorientierten Simplifier. Der Clarifier möchte möglichst viele detaillierte Informationen, Daten und Fakten erhalten, um eine sichere Entscheidung treffen zu können. (vgl. Pepels 2020, S. 71)
Beispiel: Ein Einkäufer, der vor dem Kauf einer neuen Maschine technische Daten, Kostenanalysen und Erfahrungsberichte genau prüft. Der Simplifier dagegen bevorzugt kurze, leicht verständliche Informationen und achtet stärker auf den Gesamteindruck und den Nutzen eines Angebots. Ein konkretes Beispiel ist ein Manager, der sich bei einer neuen Software vor allem für den praktischen Nutzen und die einfache Bedienung interessiert. Zwischen beiden Typen steht der Reaktionsneutrale, der sowohl einen Überblick als auch einzelne detaillierte Informationen benötigt.
Pepels, W. (2020): Marketing-Kommunikation. Einführung in die Kommunikationspolitik.
4. Auflage. Berlin: Duncker und Humblot



Kommentare