Ratio Calendar Spreads
- Andreas Armster

- 29. Mai 2025
- 1 Min. Lesezeit
Ratio Calendar Spreads kombinieren Optionen mit gleichem Basispreis, aber unterschiedlichen Laufzeiten und unterschiedlichen Kontraktzahlen. Typischerweise steht das Verhältnis der Kontrakte bei 2:1 (z. B. 10 Optionen mit kurzer Laufzeit gekauft und 5 mit längerer verkauft). Ziel ist es, von Zeitwertverfall und Volatilitätsveränderungen zu profitieren. Diese Strategie kann mit Calls oder Puts durchgeführt werden und birgt bei starkem Kursverlauf ein asymmetrisches Risiko. (vgl. Meyer 2024, S. 128 ff.)
Beispiel: Ein Trader erwartet wenig Kursbewegung und leicht steigende Volatilität. Er kauft 10 kurzfristige Call-Optionen und verkauft 5 länger laufende Calls mit gleichem Basispreis. So profitiert er vom Zeitwertverfall der kurzen Optionen – bei starkem Kursanstieg drohen jedoch Verluste.
Meyer, S. (2024): Portfoliomanagement in Wirtschaftskrisen. Eine Untersuchung wirksamer Absicherungsstrategien mit börsengehandelten Optionen und Futures zur Krisenbewältigung. Wiesbaden: Springer Gabler



Kommentare