Ratierliche Kalkulation
- Andreas Armster

- 15. Apr.
- 1 Min. Lesezeit
Die ratierliche Kalkulation ist ein Verfahren, bei dem einmalige oder unregelmäßig anfallende Kosten (z. B. Entwicklungskosten) auf die erwartete Gesamtmenge eines Produkts über dessen Lebensdauer verteilt und als fester Betrag pro Stück in die Kalkulation einbezogen werden. (vgl. Schmidt 2022, S. 146 ff.)
Beispiel: Ein Unternehmen entwickelt ein neues Produkt und hat dafür einmalige Entwicklungskosten von 100.000 €. Über die gesamte Lebensdauer werden 10.000 Stück verkauft. Die Entwicklungskosten werden daher gleichmäßig verteilt, sodass pro Stück 10 € als Kosten angesetzt werden. Diese 10 € werden in der Kalkulation jedem Produkt zusätzlich zugerechnet.
Schmidt, A. (2022): Kostenrechnung. Grundlagen der Vollkostenrechnung, Deckungsbeitragsrechnung und Plankostenrechnung sowie des Kostenmanagements. 9. Auflage. Stuttgart: Kohlhammer



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