Range-Frequency-Theorie
Die Range-Frequency-Theorie ist ein Referenzmodell und erklärt die Preisbewertung dadurch, dass Konsumenten einen Preis relativ zum Preisspektrum (Range) und zur Rangposition (Frequency) innerhalb aller betrachteten Preise beurteilen. Ein Preis wird als günstiger wahrgenommen, je näher er am niedrigsten Preis liegt und je mehr andere Preise im Vergleich höher sind. (vgl. Pechtl 2014, S. 44 ff.)
Beispiel: Ein Kunde vergleicht fünf Fernseher zu 400 €, 500 €, 600 €, 700 € und 900 €. Der Preis von 500 € wird als günstig bewertet, weil er nahe am unteren Ende der Preisspanne liegt (Range) und günstiger ist als die meisten anderen Angebote (Frequency).
Pechtl, H. (2014): Preispolitik. Behavioral Pricing und Preissysteme. 2. Auflage. Konstanz/München: UVK/Lucius




Kommentare