Rabattpolitik
Die Rabattpolitik ist ein absatzpolitisches Instrument, bei dem ein Unternehmen festlegt, welche Rabatte es anbietet und wie hoch diese sind. Dadurch kann der tatsächlich vom Kunden zu zahlende Preis beeinflusst werden. Die Wirkung eines Rabatts hängt besonders davon ab, wie preissensibel die Kunden reagieren. (vgl. Schneck 2018, S. 827 ff.)
Beispiel: Ein Möbelgeschäft verkauft ein Sofa für 1.000 €. Bei einer Bestellung von zwei Sofas bietet es 10 % Mengenrabatt an. Der Kunde zahlt dann nur 900 € pro Sofa. Der Rabatt soll den Kunden dazu bewegen, mehr zu kaufen. Gleichzeitig handelt es sich um eine Form der Preisdifferenzierung, weil unterschiedliche Kunden bzw. Kaufmengen unterschiedliche Preise zahlen.
Schneck, O. (2018): Lexikon der Betriebswirtschaft. 10. Auflage. München: dtv




Kommentare