Qualitätskosten
Aktualisiert: 9. Okt.
Qualitätskosten sind Kosten, die vorwiegend durch Qualitätsanforderungen entstehen. Sie lassen sich in Fehlerverhütungskosten für vorbeugende Maßnahmen, Prüfkosten für Kontrolle und Beurteilung der Qualität sowie Fehlerfolgekosten durch bereits aufgetretene Fehler, z. B. Nacharbeit, Sortierung oder Rücksendungen, unterteilen. (vgl. Becker/Lutz/Back 2011, S. 197 f.)
Beispiel: Ein Unternehmen gibt 5.000 € für Mitarbeiterschulungen zur Fehlervermeidung aus (Fehlerverhütungskosten), 3.000 € für Qualitätsprüfungen (Prüfkosten) und muss wegen fehlerhafter Produkte weitere 7.000 € für Nacharbeit und Rücksendungen aufwenden (Fehlerfolgekosten).
Becker, W.; Lutz, S.; Back, C. (2011): Gabler Kompaktlexikon Modernes Rechnungswesen.
3. Auflage. Wiesbaden: Gabler




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