Prozesstheorien
- Andreas Armster

- 27. Dez. 2025
- 1 Min. Lesezeit
Prozesstheorien erklären, wie in Organisationen durch Interaktion und gemeinsame Handlungen Ordnung, geteilte Bedeutungen und anerkannte Regeln entstehen. Organisation wird dabei als „Inszenierung“ verstanden, bei der Mitglieder wie Schauspieler, Musiker oder Sprecher einer gemeinsamen Grammatik agieren: Die formalen Regeln bilden den Rahmen, während die tatsächliche Umsetzung durch das Verhalten der Akteure entsteht. (vgl. Bea/Göbel 2019, S. 179 f.)
Beispiel: In einem Projektteam gibt es formale Abläufe für Meetings und Entscheidungsfindungen. Erst durch das tatsächliche Mitwirken der Teammitglieder – wie sie diskutieren, Aufgaben verteilen und Feedback geben – wird die organisatorische Ordnung wirksam und für alle verständlich.
Bea, F. X.; Göbel, E. (2019): Organisation. Theorie und Gestaltung. 5. Auflage. München: UVK Verlag



Kommentare