Protective Put
- Andreas Armster

- 24. Aug. 2025
- 1 Min. Lesezeit
Ein Protective Put ist eine Absicherungsstrategie, bei der ein Investor eine Aktie hält und gleichzeitig einen Put auf dieselbe Aktie kauft. Ziel ist es, von steigenden Kursen zu profitieren, während gleichzeitig ein maximaler Verlust nach unten begrenzt wird. Das Gewinnpotenzial ist unbegrenzt, das Verlustpotenzial durch den Put begrenzt. Mathematisch entspricht das Gewinnprofil einem Long Call, ergänzt um den Barwert des Basispreises der Option und Dividendenzahlungen. (vgl. Ernst/Häcker 2022, S. 104)
Beispiel: Ein Investor besitzt 100 Aktien der Pharma Group zu je 70 EUR. Um sich gegen einen Kursrückgang abzusichern, kauft er einen Put mit Strike 70 EUR. Steigt der Aktienkurs auf 100 EUR, profitiert er von 30 EUR Kursgewinn pro Aktie, abzüglich der gezahlten Put-Prämie. Fällt der Kurs unter 70 EUR, kann er die Aktie zum Strike von 70 EUR verkaufen, wodurch sein Verlust auf die gezahlte Prämie begrenzt ist.
Ernst, D.; Häcker, J. (2022): Derivate: Optionen und Futures Schritt für Schritt. München: UVK Verlag



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