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Property-Rights-Theorie

Die Property-Rights-Theorie (Verfügungsrechtetheorie) untersucht, wie die Zuweisung und Verteilung von Verfügungsrechten an Ressourcen (z. B. Nutzungsrechte, Ertragsrechte, Änderungsrechte und Übertragungsrechte) das Verhalten von Akteuren, die Ressourcennutzung und die wirtschaftliche Effizienz beeinflusst. Im Mittelpunkt steht nicht das juristische Eigentum, sondern die wirtschaftlich relevanten Rechte, die mit einem Gut verbunden sind. (vgl. Oechsler/Paul 2024, S. 53 ff.)


Beispiel: Ein Unternehmer besitzt eine Maschine (alle Verfügungsrechte liegen bei ihm). Er darf sie nutzen, vermieten, verändern oder verkaufen. Überträgt er jedoch einzelne Rechte – z. B. das Nutzungsrecht an einen Mitarbeiter – sinkt seine Kontrolle. Wenn viele Personen Mitspracherechte haben (z. B. durch Mitbestimmung), können Entscheidungsprozesse langsamer und kostenintensiver werden (höhere Transaktionskosten).


Oechsler, W. A.; Paul, C. (2024): Personal und Arbeit. Einführung in das Personalmanagement. 12. Auflage. Berlin/Boston: De Gruyter Oldenbourg

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