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Promotorenmodell

Das Promotorenmodell ist ein Ansatz zur Identifikation von Schlüsselpersonen im Unternehmen. Es unterscheidet vier Typen: Fachpromotoren (besondere fachliche Fähigkeiten), Machtpromotoren (Durchsetzungsfähigkeit von Entscheidungen), Beziehungspromotoren (wertvolle interne oder externe Kontakte) und Prozesspromotoren (Know-how zu Abläufen und Strukturen). Schlüsselpersonen können eine oder mehrere dieser Rollen erfüllen; ihr Verlust kann Unternehmensziele gefährden. (vgl. Oechsler/Paul, 2024, S. 627 f.)


Beispiel: In einem Softwareunternehmen ist Melanie eine Fachpromotorin, weil sie als einzige Entwicklerin tiefes Wissen über die Kernsoftwarearchitektur hat. Markus ist Beziehungspromotor, da er enge Kontakte zu den wichtigsten Großkunden pflegt. Wenn einer von beiden das Unternehmen verlassen würde, könnten Projekte ins Stocken geraten oder wichtige Kunden verloren gehen.


Oechsler, W. A.; Paul, C. (2024): Personal und Arbeit. Einführung in das Personalmanagement. 12. Auflage. Berlin/Boston: De Gruyter Oldenbourg

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