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Progressive variable Kosten

Progressive variable Kosten sind Kosten, die sich stärker als die Beschäftigung verändern. Das bedeutet: steigt die Produktionsmenge um einen bestimmten Prozentsatz, so steigen die variablen Kosten überproportional. Der Elastizitätsgrad ist daher immer größer als 1. (vgl. Freidank/Sassen 2020, S. 56 ff.)


Beispiel: Ein Betrieb produziert Maschinen. Bei 20 Maschinen betragen die variablen Kosten 80 €. Wird die Produktion auf 30 Maschinen erhöht (50 % mehr), steigen die Kosten auf 180 €, also um 125 %. Da die Kosten stärker als die Beschäftigung steigen, handelt es sich um progressive Kosten. Der Elastizitätsgrad liegt hier über 1.


Freidank, C.; Sassen, R. (2020): Kostenrechnung. Grundlagen des Management Accounting, Konzepte des Kostenmanagements und zentrale Schnittstellen. 10. Auflage. Berlin/Boston: De Gruyter Oldenbourg

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