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Programmoptimierung

Die Programmoptimierung hat das Ziel, das Produktionsprogramm bzw. Absatzprogramm so festzulegen, dass der Gewinn maximiert wird. Dabei wird entschieden, welche Produkte in welchen Mengen hergestellt werden sollen. Grundlage ist meist die Deckungsbeitragsrechnung: Ohne Engpass werden Produkte mit positivem Deckungsbeitrag möglichst stark produziert, bei Engpässen werden die knappen Kapazitäten auf Produkte mit dem höchsten relativen Deckungsbeitrag verteilt. (vgl. Schmidt 2022, S. 195 ff.)


Beispiel: Ein Unternehmen produziert zwei Produkte A und B. Produkt A hat einen Stückdeckungsbeitrag von 20 € und benötigt 2 Maschinenstunden, Produkt B hat einen Deckungsbeitrag von 15 € und benötigt 1 Stunde. Die Maschine ist auf 100 Stunden begrenzt. Der relative Deckungsbeitrag beträgt bei A somit 10 € pro Stunde und bei B 15 € pro Stunde. Daher wird zuerst Produkt B produziert, bis die Nachfrage oder Kapazität ausgeschöpft ist. Angenommen, es können maximal 80 Stück von B verkauft werden (80 Stunden), bleiben noch 20 Stunden übrig, die für Produkt A genutzt werden (10 Stück). Dadurch wird der Gewinn optimal maximiert.


Schmidt, A. (2022): Kostenrechnung. Grundlagen der Vollkostenrechnung, Deckungsbeitragsrechnung und Plankostenrechnung sowie des Kostenmanagements. 9. Auflage. Stuttgart: Kohlhammer

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