Prognosekosten
Aktualisiert: 9. Okt.
Prognosekosten sind das wertmäßige Äquivalent der für die Zukunft erwarteten Güterverzehre. Sie stellen Plankosten dar, die auf Grundlage der erwarteten Beschäftigung und der für den Planungszeitraum prognostizierten Preise ermittelt werden. Sie dienen der Planung und Kontrolle unternehmerischer Entscheidungen. (vgl. Becker/Lutz/Back 2011, S. 191)
Beispiel: Ein Unternehmen plant für das nächste Jahr eine Produktion von 2.000 Einheiten. Für jede Einheit werden voraussichtlich Materialkosten von 15 € und Arbeitskosten von 10 € anfallen. Die Prognosekosten betragen somit insgesamt 50.000 € (2.000 × 25 €) und können zur Planung und späteren Kontrolle der tatsächlichen Kosten herangezogen werden.
Becker, W.; Lutz, S.; Back, C. (2011): Gabler Kompaktlexikon Modernes Rechnungswesen.
3. Auflage. Wiesbaden: Gabler




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