Produktionsfunktion
- Andreas Armster

- 17. Mai
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Die Produktionsfunktion beschreibt den Zusammenhang zwischen eingesetzten Produktionsfaktoren (wie Arbeit, Kapital und technisches Wissen) und dem daraus resultierenden gesamtwirtschaftlichen Output (z. B. BIP). Sie dient zur Berechnung des Produktionspotenzials einer Volkswirtschaft bei Normalauslastung der Ressourcen. (vgl. Kulessa 2018, S. 106)
Beispiel: Angenommen, eine Volkswirtschaft setzt 100 Arbeitskräfte, Maschinen im Wert von 1 Mio. € und aktuelles technisches Wissen ein und produziert damit Güter im Wert von 5 Mio. €. Die Produktionsfunktion zeigt, wie sich der Output verändert, wenn z. B. die Zahl der Arbeitskräfte oder der Kapitaleinsatz steigt – etwa auf 110 Arbeitskräfte, was zu einem Output von 5,4 Mio. € führen könnte.
Kulessa, M. (2018): Makroökonomie im Gleichgewicht. Praxis und Theorie. Konstanz/München: UVK Verlagsgesellschaft


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