Produktionsfaktor-Ansatz
- Andreas Armster

- 29. Juni 2025
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Der Produktionsfaktor-Ansatz von Erich Gutenberg beschreibt das Unternehmen als ein System produktiver Faktoren, die optimal kombiniert werden müssen, um eine effiziente Produktion zu erreichen. Dabei unterscheidet er zwischen Elementarfaktoren (wie Arbeit, Betriebsmittel, Werkstoffe) und dispositiven Faktoren (wie Planung, Organisation, Kontrolle). Diese Trennung spiegelt die Unterscheidung von „Ausführung“ und „Disposition“ wider. (vgl. Oechsler/Paul 2024, S. 35 f.)
Beispiel: In einer Autowerkstatt arbeiten Mechaniker (Elementarfaktor: ausführende Arbeit) mit Werkzeugen und Ersatzteilen (Elementarfaktoren: Betriebsmittel und Werkstoffe), während der Werkstattleiter die Reparaturaufträge plant und organisiert (dispositiver Faktor). Die effektive Kombination dieser Faktoren sorgt für einen reibungslosen Ablauf und hohe Produktivität.
Oechsler, W. A.; Paul, C. (2024): Personal und Arbeit. Einführung in das Personalmanagement. 12. Auflage. Berlin/Boston: De Gruyter Oldenbourg



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