Pro-Kontra-Methode
Bei der Pro-Kontra-Methode setzen sich die Schülerinnen und Schüler mit einer kontroversen These auseinander, sammeln dazu Argumente und Gegenargumente und wechseln anschließend bewusst die Perspektive. So lernen sie, verschiedene Standpunkte einzunehmen und ihre eigene Position zu entwickeln. (vgl. Thömmes 2026, S. 73)
Beispiel: Im Wirtschaftsunterricht lautet die These: „Unternehmen sollten gesetzlich verpflichtet werden, ausschließlich nachhaltige Produkte herzustellen.“ Eine Gruppe sammelt Argumente dafür, zum Beispiel den Schutz der Umwelt und die Verantwortung von Unternehmen. Eine andere Gruppe sammelt Gegenargumente, etwa höhere Produktionskosten und steigende Preise. Anschließend tauschen die Schülerinnen und Schüler die Seiten und versuchen, die jeweils andere Position zu vertreten. Zum Schluss diskutiert die Klasse die These gemeinsam und entwickelt eine eigene begründete Position.
Thömmes, A. (2026): Die 200 besten Unterrichtsmethoden für die Sekundarstufe. Bewährte und neue Ideen für jede Gelegenheit. Mülheim an der Ruhr: Verlag an der Ruhr




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