Prinzip der Variation
- Andreas Armster

- 27. Dez. 2025
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Das Prinzip der Variation besagt, dass in Organisationen und Populationen fortlaufend Veränderungen entstehen, die bewusst geplant oder zufällig und „blind“ sein können. Diese Vielfalt an neuen Ideen, Strukturen oder Handlungsweisen bildet die Grundlage für evolutionären Wandel, da sie erst ermöglicht, dass die Umwelt zwischen erfolgreichen und erfolglosen Varianten auswählen kann. (vgl. Bea/Göbel 2019, S. 161 ff.)
Beispiel: Ein Unternehmen, in dem Mitarbeitende unterschiedliche neue Arbeitsweisen oder Produktideen ausprobieren. Manche Vorschläge entstehen gezielt, andere eher zufällig im Arbeitsalltag. Diese verschiedenen Ansätze existieren zunächst nebeneinander und bilden die Vielfalt, aus der sich später erfolgreiche Lösungen entwickeln können.
Bea, F. X.; Göbel, E. (2019): Organisation. Theorie und Gestaltung. 5. Auflage. München: UVK Verlag



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