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Primärkostenrechnung

4. Okt.
1 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 9. Okt.

Die Primärkostenrechnung ist ein Verfahren zur Verrechnung von Kosten zwischen Kostenstellen sowie von Kostenstellen auf Kostenträger. Sie macht sichtbar, welchen Anteil die verschiedenen primären Kostenarten an den Gesamtkosten einer Endleistung haben. Dadurch lässt sich erkennen, wie bedeutend extern bezogene Produktionsfaktoren sind und wie stark sich die Kosten bei Veränderungen ihrer Einkaufspreise ändern. (vgl. Becker/Lutz/Back 2011, S. 189)


Beispiel: Ein Möbelhersteller weist für einen Tisch 100 € Gesamtkosten aus: 50 € Materialkosten, 30 € Personalkosten und 20 € Energiekosten. Die Primärkostenrechnung zeigt die Anteile dieser Kostenarten an den Gesamtkosten. Steigt der Holzpreis, kann das Unternehmen erkennen, wie stark sich dadurch die Gesamtkosten des Tisches erhöhen.


Becker, W.; Lutz, S.; Back, C. (2011): Gabler Kompaktlexikon Modernes Rechnungswesen.

3. Auflage. Wiesbaden: Gabler

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