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Pretiale Lenkung

4. Okt.
1 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 9. Okt.

Die pretiale Lenkung ist ein von E. Schmalenbach geprägtes Konzept zur Steuerung innerbetrieblicher Vorgänge über Preise, insbesondere Verrechnungspreise. Dabei wird der marktwirtschaftliche Preismechanismus auf den innerbetrieblichen Austausch von Gütern und Dienstleistungen übertragen. Die einzelnen Abteilungen und Kostenstellen bieten ihre Leistungen zu Preisen an, die sich aus dem Wettbewerb um diese Leistungen ergeben, wodurch eine effiziente Verwendung der betrieblichen Ressourcen gefördert werden soll. (vgl. Becker/Lutz/Back 2011, S. 188)


Beispiel: Die Fertigungsabteilung eines Unternehmens benötigt eine interne IT-Leistung. Die IT-Abteilung verrechnet diese zu einem Preis von 80 € pro Stunde. Eine andere interne Abteilung bietet eine vergleichbare Leistung für 65 € an. Die Fertigung kann sich für das günstigere Angebot entscheiden, wodurch der interne Wettbewerb die Kosten und den Ressourceneinsatz beeinflusst.


Becker, W.; Lutz, S.; Back, C. (2011): Gabler Kompaktlexikon Modernes Rechnungswesen.

3. Auflage. Wiesbaden: Gabler

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