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Preisindex von Fisher

23. Feb.
1 Min. Lesezeit

Der Preisindex von Fisher misst die Preisänderung zwischen zwei Zeitpunkten, indem er den Preisindex von Laspeyres und den Preisindex von Paasche kombiniert. Er wird als geometrisches Mittel dieser beiden Indizes berechnet und gleicht damit deren jeweilige Über- und Unterschätzung aus. Aufgrund seiner Genauigkeit wird der Preisindex von Fisher auch als Idealindex bezeichnet. (vgl. Lübke/Vogt 2014, S. 53 f.)


Beispiel: Beträgt der Preisindex von Laspeyres 1,36 und der von Paasche 1,31, so ergibt sich der Preisindex von Fisher als geometrisches Mittel zu 1,33. Das bedeutet, die Preise sind insgesamt um 33 % gestiegen.


Lübke, K.; Vogt, M. (2014): Angewandte Wirtschaftsstatistik. Daten und Zufall. Wiesbaden: Springer Fachmedien

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