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Preisimage-Effekt

3. März
1 Min. Lesezeit

Der Preisimage-Effekt beschreibt, dass Nachfrager ihre Kaufentscheidungen stärker am wahrgenommenen Preisimage eines Anbieters oder Produkts als am aktuellen Preis ausrichten. Daher entfalten dauerhafte Preisänderungen ihre volle Absatzwirkung erst verzögert, da sich das Preisimage nur langsam anpasst. (vgl. Pechtl 2014, S. 308)


Beispiel: Ein Discounter erhöht dauerhaft die Preise einiger Produkte. Dennoch bleiben die Verkaufszahlen zunächst stabil, weil viele Kunden das Geschäft weiterhin als „günstig“ wahrnehmen. Erst mit der Zeit, wenn sich das Preisimage anpasst, reagieren die Kunden stärker auf das höhere Preisniveau.


Pechtl, H. (2014): Preispolitik. Behavioral Pricing und Preissysteme. 2. Auflage. Konstanz/München: UVK/Lucius

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