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Preisgleitklauseln

Preisgleitklauseln sind vertragliche Regelungen, bei denen der ursprünglich vereinbarte Basispreis mithilfe einer festgelegten Formel an die Entwicklung bestimmter Kostenfaktoren oder Preisindizes angepasst wird. Der endgültige Preis verändert sich somit automatisch entsprechend der Veränderung dieser definierten Gleitgrößen (z. B. Materialkosten oder Lohnkosten). (vgl. Pechtl 2014, S. 133)


Beispiel: Ein Bauunternehmen vereinbart für ein Projekt einen Basispreis von 1.000.000 €. Im Vertrag ist festgelegt, dass sich der Preis entsprechend der Entwicklung eines Stahlpreisindex anpasst. Steigt der Index bis zur Bauausführung um 10 %, erhöht sich der vereinbarte Preis gemäß der festgelegten Formel anteilig, sodass der Auftraggeber einen entsprechend höheren Betrag zahlen muss.


Pechtl, H. (2014): Preispolitik. Behavioral Pricing und Preissysteme. 2. Auflage. Konstanz/München: UVK/Lucius

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