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Preisfärbungseffekte

26. Feb.
1 Min. Lesezeit

Preisfärbungseffekte beschreiben den Einfluss der sprachlichen oder optischen Gestaltung eines Preises (z. B. „Preishammer“, rote Schrift, Blitzsymbol) auf die Wahrnehmung seiner Attraktivität. Die Präsentationsform kann dabei die Preisbewertung und Kaufbereitschaft beeinflussen, unabhängig vom tatsächlichen Preisniveau. (vgl. Pechtl 2014, S. 87 f.)


Beispiel: Ein Fernseher kostet 499 €. Wird derselbe Preis mit einem roten „PREISHAMMER! Nur diese Woche“-Schild beworben, empfinden viele Kunden das Angebot als deutlich günstiger und kaufen eher, obwohl der Preis unverändert ist.


Pechtl, H. (2014): Preispolitik. Behavioral Pricing und Preissysteme. 2. Auflage. Konstanz/München: UVK/Lucius

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