Preisdifferenzierung zweiten Grades
Preisdifferenzierung zweiten Grades liegt vor, wenn ein Anbieter unterschiedliche Preise je nach gewählter Leistungsvariante oder Nutzungsvariante festlegt, wobei der Kunde durch seine Auswahl (z.B. Zeitpunkt, Menge, Qualität) selbst bestimmt, welchen Preis er zahlt (Selbstselektion). (vgl. Pechtl 2014, S. 214)
Beispiel: Ein Bahnunternehmen bietet für dieselbe Strecke verschiedene Ticketarten an: ein günstiges Sparticket ohne Stornomöglichkeit und ein teureres Flex-Ticket mit freier Umbuchung. Der Kunde wählt selbst die Variante und damit den Preis.
Pechtl, H. (2014): Preispolitik. Behavioral Pricing und Preissysteme. 2. Auflage. Konstanz/München: UVK/Lucius




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