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Predatory Pricing

1. März
1 Min. Lesezeit

Predatory Pricing bezeichnet eine Kampfpreisstrategie, bei der ein (meist marktmächtiges) Unternehmen seine Preise gezielt stark senkt, um Wettbewerber zu verdrängen oder zu disziplinieren. Nach deren Ausscheiden sollen die Verluste durch spätere Preiserhöhungen wieder ausgeglichen werden. (vgl. Pechtl 2014, S. 204 ff.)


Beispiel: Eine große Supermarktkette senkt den Preis für Milch vorübergehend unter ihren Einkaufspreis, um einen kleinen, unabhängigen Händler im Viertel wirtschaftlich unter Druck zu setzen. Nachdem der Konkurrent schließen muss, erhöht die Kette die Preise wieder.


Pechtl, H. (2014): Preispolitik. Behavioral Pricing und Preissysteme. 2. Auflage. Konstanz/München: UVK/Lucius

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