Portfoliotheorie nach Markowitz
- Andreas Armster

- 29. Apr.
- 1 Min. Lesezeit
Die Portfoliotheorie nach Markowitz beschreibt, wie ein Investor sein Vermögen optimal auf verschiedene Anlagen verteilt, indem er Rendite maximiert und Risiko (Varianz) minimiert, unter Berücksichtigung von Korrelationen zwischen den Anlagen. (vgl. Heitmann/Skill/Weiß 2022, S. 112 ff.)
Beispiel: Ein Investor kann sein Geld in zwei Aktien investieren, von denen die eine eine höhere Rendite, aber auch ein höheres Risiko aufweist, während die andere eine geringere Rendite bei niedrigerem Risiko bietet. Anstatt sich nur für eine der beiden Anlagen zu entscheiden, verteilt er sein Kapital auf beide Aktien. Durch diese Mischung kann er das Gesamtrisiko seines Portfolios reduzieren, da sich die Kursschwankungen teilweise ausgleichen, ohne dass er vollständig auf die höhere Renditechance verzichten muss. Dieses Prinzip wird als Diversifikation bezeichnet.
Heitmann, D.; Skill, T.; Weiß, C. (2022): Finanzmathematik. Eine Einführung für Mathematik, Wirtschaftswissenschaften und Praxis. Berlin: Springer Gabler



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