Populationsorientierte Evolutionstheorie
Die populationsorientierte Evolutionstheorie sieht Organisationen wie Lebewesen. Sie sind intern träge und passen sich kaum an, Veränderungen entstehen vor allem durch das Entstehen neuer Organisationen und das Aussterben alter. Die Umwelt entscheidet über Überleben und Erfolg, wobei erfolgreiche Organisationsformen und Kompetenzen innerhalb der Population verbreitet werden. (vgl. Bea/Göbel 2019, S. 164 f.)
Beispiel: In der Smartphone-Branche verschwinden kleinere Hersteller, die keine Innovationen entwickeln, während erfolgreiche Unternehmen wie Apple oder Samsung durch neue Modelle und Technologien die Marktstandards setzen. Neue Start-ups übernehmen erfolgreiche Praktiken, wodurch sich die Kompetenzen innerhalb der Branche verbreiten.
Bea, F. X.; Göbel, E. (2019): Organisation. Theorie und Gestaltung. 5. Auflage. München: UVK Verlag




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