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Popitzsche Gesetz

Das Popitzsche Gesetz besagt, dass in föderalen Staatssystemen finanzielle Mittel und Aufgaben langfristig zur Ebene mit dem größten Budget (meist dem Zentralstaat) tendieren, weil diese Ebene am ehesten neue oder wachsende Ausgaben übernehmen kann. (vgl. Nowotny/Zagler 2022, S. 130 f.)


Beispiel: Steigen die Ausgaben für Sozialleistungen oder Konjunkturprogramme, werden diese zunehmend vom Bund übernommen, während Länder und Gemeinden relativ an finanzieller Bedeutung verlieren.


Nowotny, E.; Zagler, M. (2022): Der öffentliche Sektor. Einführung in die Finanzwissenschaft. 6. Auflage. Wiesbaden: Springer Fachmedien

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