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Peer-Feedback

26. Aug.
1 Min. Lesezeit

Beim Peer-Feedback handelt es sich um eine Unterrichtsmethode, bei der Schülerinnen und Schüler die Lernprodukte ihrer Mitschüler betrachten und dazu konstruktives Feedback geben. Die Rückmeldungen orientieren sich an einer klaren Struktur, beispielsweise an der WWW-Methode („Was war gut? Was war schwierig? Was wäre noch möglich?“) oder an einem Ampelsystem. Anschließend werten die Schülerinnen und Schüler das erhaltene Feedback aus, besprechen es und nutzen es zur Überarbeitung ihres eigenen Lernprodukts. Dadurch werden konstruktives Feedback, Perspektivwechsel und die Verbesserung von Lernprodukten gefördert. (vgl. Thömmes 2026, S. 242)


Beispiel: Im Wirtschaftsunterricht erarbeiten Schülerinnen und Schüler in Gruppen ein Plakat zum Thema „Marketingstrategien eines Unternehmens“. Anschließend betrachten sich die Gruppen gegenseitig ihre Plakate und geben mithilfe der WWW-Methode Feedback. Sie notieren beispielsweise: „Was war gut?“ – „Die Zielgruppe wurde klar dargestellt.“; „Was war schwierig?“ – „Die Werbemaßnahmen waren teilweise nicht ausreichend erklärt.“; „Was wäre noch möglich?“ – „Ein konkretes Beispiel für eine Social-Media-Kampagne könnte ergänzt werden.“ Anschließend bespricht jede Gruppe die erhaltenen Rückmeldungen und überarbeitet ihr Plakat. So erhalten die Schülerinnen und Schüler eine andere Perspektive auf ihr eigenes Lernprodukt und können dieses gezielt verbessern.


Thömmes, A. (2026): Die 200 besten Unterrichtsmethoden für die Sekundarstufe. Bewährte und neue Ideen für jede Gelegenheit. Mülheim an der Ruhr: Verlag an der Ruhr

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