Peak-Load-Pricing
Peak-Load-Pricing ist eine zeitliche Preisdifferenzierung bei kapazitätsbeschränkten Leistungen, bei der in Zeiten hoher Nachfrage (Peak-Phase) höhere Preise und in nachfrageschwachen Zeiten (Off-Peak-Phase) niedrigere Preise verlangt werden. Ziel ist es, die Kapazitäten gleichmäßiger auszulasten, Nachfrage zeitlich umzulenken und den Gewinn gegenüber einer einheitlichen Preisgestaltung zu steigern. (vgl. Pechtl 2014, S. 317 ff.)
Beispiel: Ein Stromanbieter verlangt tagsüber, wenn die Nachfrage hoch ist, einen höheren Preis pro Kilowattstunde als nachts. Durch den günstigeren Nachtstrom werden manche Kunden motiviert, Waschmaschinen oder Elektroautos in die Nebenzeit zu verlagern. So werden Lastspitzen reduziert und die vorhandenen Kapazitäten besser ausgelastet.
Pechtl, H. (2014): Preispolitik. Behavioral Pricing und Preissysteme. 2. Auflage. Konstanz/München: UVK/Lucius




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