Pauschalwertberichtigung auf Forderungen
Die Pauschalwertberichtigung auf Forderungen ist eine Abschreibung auf Forderungen, mit der das allgemeine Kreditrisiko eines gesamten Forderungsbestands berücksichtigt wird. Dabei wird ein bestimmter Prozentsatz angesetzt, der sich aus Erfahrungswerten und aktuellen Entwicklungen ergibt. (vgl. Schneck 2018, S. 753 ff.)
Beispiel: Ein Unternehmen hat Forderungen von insgesamt 100.000 €. Aufgrund bisheriger Erfahrungen wird erwartet, dass durchschnittlich 2 % der Forderungen ausfallen könnten. Daher wird eine Pauschalwertberichtigung von 2.000 € gebildet. Diese berücksichtigt das allgemeine Ausfallrisiko, nicht das Risiko eines bestimmten Kunden.
Schneck, O. (2018): Lexikon der Betriebswirtschaft. 10. Auflage. München: dtv




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