Pariser Club
Der Pariser Club (1956) ist ein internationales Gremium, das Umschuldungsabkommen zwischen verschuldeten Staaten und ihren öffentlichen Gläubigern aushandelt. Er besteht vor allem aus Gläubigerländern der OECD und hat keine feste Organisationsstruktur. (vgl. May/Wiepcke 2012, S. 462)
Beispiel: Ein Staat kann seine Auslandsschulden nicht mehr fristgerecht zurückzahlen. Im Pariser Club verhandeln die Gläubigerländer mit diesem Staat über eine Verlängerung der Rückzahlungsfristen oder andere Erleichterungen.
May, H.; Wiepcke, C. (2012): Lexikon der ökonomischen Bildung. 8. Auflage. München: Oldenbourg Verlag




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