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Pagatorische Kosten

2. Okt.
1 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 9. Okt.

Pagatorische Kosten sind Kosten, die an tatsächliche Auszahlungen anknüpfen und den nicht kompensierten, zahlungswirksamen Güterverzehr und Leistungsverzehr für die Herstellung und den Absatz von Produkten oder für eine bestimmte Periode darstellen. Ihre Bewertung orientiert sich an historischen oder zukünftigen Anschaffungsauszahlungen. Nicht zahlungswirksame Kostenbestandteile wie kalkulatorische Zinsen oder kalkulatorische Unternehmerlöhne zählen daher nicht zu den pagatorischen Kosten. (vgl. Becker/Lutz/Back 2011, S. 181)


Beispiel: Ein Unternehmen zahlt für die Herstellung eines Produkts 500 € für Material, 300 € für Löhne und 100 € für Energie. Die pagatorischen Kosten betragen 900 €. Zusätzlich angesetzte kalkulatorische Zinsen von 50 € werden nicht berücksichtigt, da ihnen keine Auszahlung zugrunde liegt.


Becker, W.; Lutz, S.; Back, C. (2011): Gabler Kompaktlexikon Modernes Rechnungswesen.

3. Auflage. Wiesbaden: Gabler

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