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Overhedge

1. Okt.
1 Min. Lesezeit

Aktualisiert: 9. Okt.

Ein Overhedge bezeichnet eine positive Hedge-Ineffizienz, bei der die Gewinnänderung oder Verluständerung eines derivativen Finanzinstruments höher ausfällt als die entsprechende Gewinnänderung oder Verluständerung des abgesicherten Grundgeschäfts. Dadurch entsteht eine Überabsicherung, bei der das Sicherungsinstrument stärker auf Wertänderungen reagiert als das Grundgeschäft. (vgl. Becker/Lutz/Back 2011, S. 180)


Beispiel: Ein Unternehmen sichert ein Grundgeschäft mit einem erwarteten Verlust von 5.000 € durch ein derivatives Finanzinstrument ab. Ändert sich der Wert des Derivats um 7.000 € zugunsten des Unternehmens, übersteigt die Wertänderung des Sicherungsinstruments die des Grundgeschäfts um 2.000 €. Diese Überabsicherung wird als Overhedge bezeichnet.


Becker, W.; Lutz, S.; Back, C. (2011): Gabler Kompaktlexikon Modernes Rechnungswesen.

3. Auflage. Wiesbaden: Gabler

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