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Outside Lag

Der Outside Lag bezeichnet die Zeitspanne, bis sich geldpolitische Maßnahmen im realen Sektor auswirken, also z. B. auf Produktion, Beschäftigung und Preise. Diese Wirkungsverzögerung kann bis zu mehreren Jahren dauern und ist oft schwer vorhersehbar. (vgl. Dierks 2022, S. 154 f.)


Beispiel: Die Zentralbank erhöht im Januar den Leitzins von 2 % auf 3 %. Erst nach etwa 12–18 Monaten reagieren Unternehmen deutlich mit geringeren Investitionen und Konsumausgaben sinken, sodass z. B. die Inflationsrate von 5 % auf etwa 3 % zurückgeht.


Dierks, L. H. (2022): Geldpolitik. Wiesbaden: Springer Fachmedien

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