Originäres inferentielles Preiswissen
Originäres inferentielles Preiswissen bezeichnet die vom Konsumenten selbst gebildete Preisvorstellung für ein Produkt oder eine Leistung, die nicht direkt erinnert, sondern anhand von Erfahrungen, Produktmerkmalen oder Kontextinformationen aktiv geschätzt oder rekonstruiert wird (z. B. als persönlicher Referenzpreis oder zur Schließung von Wissenslücken). (vgl. Pechtl 2014, S. 76)
Beispiel: Eine Person hat noch nie in einem Hotel namens „Alpen Palace“ übernachtet, schätzt aber allein aufgrund des Namens und der Kategorie, dass eine Übernachtung etwa 200 € kosten muss.
Pechtl, H. (2014): Preispolitik. Behavioral Pricing und Preissysteme. 2. Auflage. Konstanz/München: UVK/Lucius




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