Ordinalskala
- Andreas Armster

- 20. Dez. 2025
- 1 Min. Lesezeit
Aktualisiert: 21. Dez. 2025
Die Ordinalskala misst Merkmale, deren Ausprägungen in eine Reihenfolge gebracht werden können, sodass die Richtung der Merkmalsausprägung (größer–kleiner) erkennbar ist. Unterschiede zwischen den Rängen sind jedoch nicht gleich groß, weshalb Mittelwerte nicht sinnvoll berechnet werden können; als Maß der zentralen Tendenz eignet sich der Median. (vgl. Hesse/Latzko 2017, S. 66 ff.)
Beispiel: Schülerleistung in einem Diktat: Die Noten „sehr gut“, „gut“ und „befriedigend“ zeigen eine Rangordnung der Leistungen an, wobei „sehr gut“ besser ist als „gut“. Die Abstände zwischen den Noten sind jedoch nicht exakt vergleichbar, sodass nur die Reihenfolge, nicht die Größe der Unterschiede, ablesbar ist.
Hesse, I.; Latzko, B. (2017): Diagnostik für Lehrkräfte. 3. Auflage. Opladen/Toronto: Barbara Budrich



Kommentare