Optionen
Optionen sind börslich gehandelte, standardisierte Finanzkontrakte, die dem Käufer das Recht (aber nicht die Pflicht) geben, ein bestimmtes Gut (Underlying) zu einem festgelegten Preis (Basispreis) bis (amerikanisch) oder am (europäisch) einem bestimmten Termin zu kaufen (Call) oder zu verkaufen (Put). Der Käufer zahlt dafür eine Optionsprämie, während der Verkäufer (Stillhalter) zur Lieferung bzw. Zahlung verpflichtet ist. (vgl. Meyer 2024, S. 27 ff.)
Beispiel: Ein Anleger kauft eine europäische Call-Option auf den DAX mit einem Basispreis von 16.000 Punkten, gültig bis Dezember. Liegt der DAX am Verfallstag bei 16.500 Punkten, übt der Anleger die Option aus und erzielt einen Gewinn von 500 Punkten (abzüglich der gezahlten Prämie). Liegt der DAX unter 16.000, verfällt die Option wertlos.
Meyer, S. (2024): Portfoliomanagement in Wirtschaftskrisen. Eine Untersuchung wirksamer Absicherungsstrategien mit börsengehandelten Optionen und Futures zur Krisenbewältigung. Wiesbaden: Springer Gabler




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