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Operative Ziele der Geldpolitik

Operative Ziele der Geldpolitik sind kurzfristige, direkt von der Zentralbank steuerbare Größen am Anfang des geldpolitischen Transmissionsprozesses, wie z. B. der Geldmarktzins. Sie dienen dazu, über ihren Einfluss auf Zwischenziele letztlich die übergeordneten Endziele wie Preisstabilität zu erreichen. (vgl. Dierks 2022, S. 142)


Beispiel: Eine Zentralbank setzt als operatives Ziel den Tagesgeldzins fest. Um die Inflation zu senken, erhöht sie diesen Zinssatz direkt, wodurch Kredite teurer werden und die Nachfrage in der Wirtschaft zurückgeht.


Dierks, L. H. (2022): Geldpolitik. Wiesbaden: Springer Fachmedien

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