Operationale Risiken
- Andreas Armster

- 8. Dez. 2025
- 1 Min. Lesezeit
Operationale Risiken umfassen alle Verlustrisiken, die aus internen Abläufen, technischen Systemen oder menschlichem Fehlverhalten entstehen. Dazu gehören Systemausfälle, Prozessfehler, technische Störungen oder Bedienungsfehler – also Risiken, die nicht aus dem Markt oder aus Kreditgeschäften stammen, sondern direkt aus dem laufenden Bankbetrieb. (vgl. Botsis et al. 2015, S. 47 ff.)
Beispiel: Wenn bei einer Bank aufgrund eines Softwarefehlers Überweisungen doppelt ausgeführt werden. Dadurch entstehen finanzielle Schäden, zusätzlicher Arbeitsaufwand zur Korrektur und möglicherweise auch Reputationsverluste, obwohl kein Marktrisiko oder Kreditrisiko vorlag, sondern ein technischer und prozessualer Fehler im täglichen Geschäftsbetrieb.
Botsis, D.; Hansknecht, S.; Hauke, C.; Janssen, N.; Kaiser, B.; Rock, T. (2015): Kennzahlen und Kennzahlensysteme für Banken. Wiesbaden: Springer Gabler



Kommentare