Operating Leverage
Aktualisiert: 9. Okt.
Der Operating Leverage ist eine Kennzahl, die das relative Gewinnpotenzial und Verlustrisiko eines Unternehmens in Abhängigkeit von der Beschäftigung widerspiegelt. Er beschreibt das Verhältnis der Fixkosten zum Deckungsbeitrag und steht in engem Zusammenhang mit dem Sicherheitsabstand. Je höher die Fixkosten im Verhältnis zum Deckungsbeitrag sind, desto stärker wirken sich Beschäftigungsänderungen auf den Gewinn oder Verlust aus. (vgl. Becker/Lutz/Back 2011, S. 178 f.)
Beispiel: Ein Unternehmen hat Fixkosten von 60.000 € und einen Deckungsbeitrag von 100.000 €. Der Operating Leverage beträgt 0,6 (60.000 € ÷ 100.000 €). Sinkt der Deckungsbeitrag bei gleichbleibenden Fixkosten, verringert sich der Gewinn; bei hohen Fixkosten können bereits kleine Umsatzrückgänge zu erheblichen Gewinneinbußen oder Verlusten führen.
Becker, W.; Lutz, S.; Back, C. (2011): Gabler Kompaktlexikon Modernes Rechnungswesen.
3. Auflage. Wiesbaden: Gabler




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