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Ohio-Studien

Die Ohio-Studien entwickelten in den 1950er-Jahren ein zweidimensionales Modell des Führungsverhaltens. Es unterscheidet zwischen Mitarbeiterorientierung (Consideration), also der Rücksichtnahme auf Bedürfnisse und das Wohlergehen der Beschäftigten, und Aufgabenorientierung (Initiation Structure), also der klaren Strukturierung und Steuerung der Arbeitsaufgaben. Beide Dimensionen sind unabhängig voneinander und ermöglichen vielfältige Führungsstil-Kombinationen. (vgl. Oechsler/Paul 2024, S. 332 ff.)


Beispiel: Ein Teamleiter achtet darauf, dass alle Mitarbeitenden ihre Aufgaben genau kennen (hohe Aufgabenorientierung), nimmt sich aber auch Zeit für persönliche Gespräche, zeigt Verständnis bei Problemen und lobt gute Leistungen (hohe Mitarbeiterorientierung). Dadurch wird sowohl die Produktivität als auch das Betriebsklima gefördert.


Oechsler, W. A.; Paul, C. (2024): Personal und Arbeit. Einführung in das Personalmanagement. 12. Auflage. Berlin/Boston: De Gruyter Oldenbourg

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