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Offshore-Umlage

Die Offshore-Umlage ist ein gesetzlich geregelter Aufschlag auf den Strompreis, mit dem Kosten für den Anschluss von Offshore-Windparks an das Stromnetz sowie Entschädigungen bei Verzögerungen oder Störungen dieser Anbindungen finanziert werden. (vgl. Linnemann 2024, S. 46)


Beispiel: Ein Offshore-Windpark kann wegen einer verspäteten Netzanschlussleitung ein Jahr lang keinen Strom einspeisen. Dem Betreiber entsteht dadurch ein Einnahmeausfall von 50 Mio. €. Diese Kosten werden über die Offshore-Umlage gedeckt. Verbraucht ein Haushalt 3.500 kWh Strom pro Jahr und beträgt die Offshore-Umlage 0,6 ct/kWh, zahlt dieser Haushalt 21 € pro Jahr zur Finanzierung solcher Entschädigungen und Netzanbindungen.


Linnemann, M. (2024): Energiewirtschaft für (Quer-)Einsteiger. Einmaleins der Stromwirtschaft. 2. Auflage. Wiesbaden: Springer Fachmedien

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